📷 Bild: Wikimedia Commons
Pfarrkirche Hirschbach
Kirche in Hirschbach im Mühlkreis (16898)
Die Pfarrkirche Hirschbach steht auf einer Anhöhe in der Gemeinde Hirschbach im Mühlkreis im oberösterreichischen Mühlviertel. Sie wurde Ende des 15. Jahrhunderts als römisch-katholische Kirche Maria, der Mutter Jesu, errichtet. Die Kirche blieb bis ins 19. Jahrhundert weitgehend unverändert, bis 1905 bis 1908 eine gründliche Renovierung stattfand. Die Bausubstanz ist bis heute fast original erhalten. Die Kirche war ein bedeutender Wallfahrtsort, was sich an der Heilquelle in Grünbrunn, einem Ortsteil von Hirschbach, zeigt. Die Wallfahrten standen im Zusammenhang mit dem Heilwasser. Die Kirche wurde 1480 bis 1490 als spätgotische Landkirche errichtet, wobei der Freistädter Steinmetzmeister Mathes Klayndl mitwirkte. Die Größe der Kirche war bedingt durch den hohen Besucheraufkommen. Im Inneren der Kirche ist ein reiches Netzrippengewölbe mit polygonalem Ostschluss zu sehen. Das Presbyterium ist 13,25 Meter lang und 5,7 Meter breit. Im Ostchor befindet sich ein gotisches Taufwasserbecken aus rotem Marmor. Die Kanzel von Josef Ignaz Sattler aus dem Jahr 1909 zeigt die vier Evangelisten und Jesus Christus. Im Langhaus sind zwei Reihen von achteckigen Pfeilern, die die Seitenschiffe voneinander trennen. Die Kirche besitzt zudem 14 neugotische Kreuzwegtafeln und ein großes Gemälde von Franz von Zülow.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche, Kirchengebäude
- Ort
- Hirschbach im Mühlkreis
- Adresse
- Hirschbach im Mühlkreis
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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