📷 Bild: Wikimedia Commons
Gautschgrotte
Grotte in Deutschland
Die Gautschgrotte ist eine Schichtfugenhöhle in der Sächsischen Schweiz, südlich von Hohnstein. Sie liegt auf einer Felsterrasse oberhalb des Polenztals, etwa 500 Meter südlich der Stadt. Die Grotte bildet den Abschluss eines Quellkessels und ist über einen kurzen Stichweg vom Malerweg erreichbar. Sie befindet sich in einer Höhenlage von rund 270 Metern und ist Teil der Sandsteinformation, die sich von Hohnstein bis zum Brand erstreckt. Die Grotte ist mit einer Breite von etwa 40 Metern und einer Höhe von bis zu 18 Metern eine der größten Schichtfugenhöhlen im Elbsandstein. Sie wird oft mit der Hickelhöhle verglichen. Die überhängende Felswand über der Grotte erreicht eine Höhe von 30 bis 40 Metern. Im Winter kann ein Wasserlauf zur Bildung einer Eissäule führen, was in den Jahren 1907, 1909, 1914, 1986/87, 1997 und 2012 beobachtet wurde. Die Grotte liegt im Klettergebiet Sächsische Schweiz und ist nahe dem Kalten Loch. Hier befinden sich die Klettergipfel Großer Halben und Kleiner Halben, die 1905 erstmals bestiegen wurden. Im Winter können die Eissäulen auch zum Eisklettern genutzt werden. Die Grotte wurde 1881 von der Sektion Hohnstein des Gebirgsvereins für die Sächsische Schweiz erschlossen und 2009 von Matthias Gäbler tödlich verunglückt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
In der Nähe
- Museum Burg Hohnstein406 m
- Burg Hohnstein434 m
- Stadtkirche Hohnstein513 m
- Hocksteinhöhle507 m
- Diebshöhle760 m
- Gamrig2.1 km
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