Zisterzienserinnenkloster Marienfloss, Sierck-les-Bains, Frankreich

📷 Bild: Wikimedia Commons

KlosterGrand EstBezirk Grand Est

Zisterzienserinnenkloster Marienfloss, Sierck-les-Bains, Frankreich

Kartause im Department Moselle in Frankreich

Das Kloster Marienfloss war ein religiöses Gebäude in Sierck-les-Bains, einem Ort im Département Moselle, Frankreich. Es wurde 1238 als Zisterzienserinnenpriorat gegründet und veränderte seine Konfession mehrmals. Zunächst war es ein Zisterzienserinnenkloster, dann wurden Kartäuser, Chorherren und erneut Kartäuser dort ansässig. Die Geschichte des Klosters ist eng mit der Region verbunden, da es ursprünglich in Montenach, einer Nachbargemeinde, gegründet wurde. Das Kloster war bis 1789 bestehen, wobei es in verschiedenen Epochen unterschiedliche religiöse Gemeinschaften beherbergte. Die Kartäuser, die ab 1415 ansässig waren, spielten eine bedeutende Rolle, da sie Adolf von Essen und Dominikus von Preußen beherbergten, die als Schöpfer des Rosenkranzgebetes gelten. Nach dem Auszug der Kartäuser blieb das Kloster bis 1792 als Chorherrenkloster bestehen, bis es durch die Französische Revolution zerstört wurde. Heute erinnert die Straße „Rue de Marienfloss“ am „Ruisseau de Montenach“ an das einstige Kloster. Überreste des Gebäudes wurden 1963 bis 1982 genutzt, um eine Kapelle wieder aufzubauen, die heute als Wallfahrtsort dient. Die Kapelle ist ein Teil der lokalen Geschichte und wird von Besuchern angesteuert. Die Umgebung um das Kloster ist geprägt von der Landschaft der Region und der Geschichte der religiösen Einrichtungen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft, Kartause
Ort
Sierck-les-Bains

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