St. Barbara

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St. Barbara

russisch-orthodoxe Kirche im niederrheinischen Krefeld

St. Barbara ist eine orthodoxe Kirche in Krefeld, die ursprünglich als römisch-katholische Notkirche St. Franziskus errichtet wurde. Die heutige Form entstand 1960 nach Plänen von Kölner Architekten. Die Kirche hat eine Kreuzform mit vier ineinander verschnittenen Kreisen, die ein Kleeblatt bilden. Sie besitzt ein 30 m hoher Turm und 228 quadratische Fenster, die die Akustik und das Licht im Raum beeinflussen. Die Kirche wurde 1976 und 1990 renoviert und 2016 von der russischen orthodoxen Gemeinde erworben. Sie wurde 2018 zu St. Barbara umgewandelt und mit einer Ikonostase sowie einer Ikonenmalerei in der Apsis ausgestattet. Der Gottesdienst wird seit 2023 auch im ZDF-Fernsehen übertragen. Die Kirche ist Teil der orthodoxen Architektur und verfügt über eine besondere Lichtstimmung durch die Buntglasfenster. Die Kirche besitzt einen separaten Glockenturm mit fünf Bronzeglocken, die zur Schwingungsminderung Gegenpendel haben. Die Altarretabeln, die 1987 eingebaut wurden, zeigten Bilder aus dem Weihnachts- und Osterfestkreis. Sie wurden 1988 abgebaut und im Kunstdepot der Stiftung „Libertas per Veritatem“ aufbewahrt. Die Kirche ist ein Beispiel für die orthodoxe Architektur und verfügt über eine einzigartige Ausstattung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Krefeld

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