Görmin

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Landkreis Vorpommern-GreifswaldBezirk Landkreis Vorpommern-Greifswald

Görmin

Gemeinde in Deutschland

Görmin ist eine vorpommersche Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald, die dem Amt Peenetal/Loitz angehört. Sie liegt am Rande des Peenetal, das von Mooren durchzogen ist. Das Gemeindegebiet umfasst ein Grundmoränengebiet, das von den Tälern der Schwinge und der Peene begrenzt wird. Waldflächen wie der Göslower Busch und der Trissower Busch sind Ergebnisse von Aufforstungen im 19. Jahrhundert, während ältere Eichenbestände abgeholzt wurden. Die Landstraße Loitz-Greifswald zwischen Görmin und Klein Zastrow ist eine Lindenallee, die 1894 gebaut wurde. Görmin hat eine reiche Geschichte, die bis ins Neolithikum zurückreicht. Die Region war slawisch besiedelt, bis die deutsche Einwanderung im 13. Jahrhundert begann. Die gotische Kirche von Görmin wurde ab dem 13. Jahrhundert gebaut, der Turm wurde 1868 hinzugefügt. Die Gemeinde blieb bis in die DDR-Zeit ein Bauerndorf, wobei die Güter erst im Laufe der Jahrhunderte entstanden. 1950 wurde Jargenow eingegliedert, und 1998 entstand das Amt Peenetal/Loitz. In Görmin gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die Kapelle Alt Jargenow, die St.-Marien-Kirche, Großsteingräber bei Groß Zastrow und den Klingenstein bei Passow. Die Gutsanlagen in allen Ortsteilen sowie der Teufelsstein bei Trissow sind weitere Highlights. Die Verkehrsanbindung erfolgt über Landstraßen und die A20, wobei die nächsten Anschlussstellen in Bisdorf und Gützkow liegen. Der nächste Bahnhof ist in Greifswald, von dem aus Stralsund und Berlin erreichbar sind.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Amt Peenetal/Loitz
Seehöhe
12 m

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