Jolimont

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Jolimont

Berg im Jura

Der Jolimont ist ein 603 Meter hoher Molassehügel im Kanton Bern, südwestlich des Bielersees. Er gehört zum Jura und liegt im deutschen Sprachgebiet, besitzt aber keinen deutschen Namen. Der Hügel wird im Süden vom Grosse Moos, im Westen und Nordwesten von der Ebene des Zihlkanals und dem Grissemoos begrenzt. Im Nordosten verläuft der Bielersee, im Osten eine Senke vom Schaltenrain. Die Gemeinden Gampelen, Gals, Tschugg und Erlach BE liegen am Fuße des Hügels. Der Jolimont ist bekannt für seine Rebschneise auf den sonnenexponierten Süd- und Südosthängen, wo Chasselas, Perdrix blanche und Chardonnay angebaut werden. Auf dem Hochplateau befindet sich das Jolimontgut, ein ehemaliger Berghof der Abtei Sankt Johannsen. Das spätgotische Herrenhaus mit Rundturm stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert und wird heute für musikalische Anlässe genutzt. Zudem sind drei erratische Blöcke, die im 19. Jahrhundert unter Schutz gestellt wurden, ein markantes Merkmal der Gegend. Auf dem Jolimont erwartet man Wanderungen durch Wald und Rebterrassen, die zu den sonnenexponierten Hängen führen. Das Hochplateau bietet Ausblicke auf den Bielersee und die umliegende Landschaft. Die Grabhügel aus der Bronzezeit und Eisenzeit sind Zeugnisse der Besiedlung. Im Zweiten Weltkrieg entstanden Bunker und Befestigungen, die teilweise besichtigt werden können. Die Gegend ist geprägt von ihrer geologischen Vielfalt und historischen Spuren.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg, Archäologische Stätte
Ort
Kanton Bern
Seehöhe
603 m

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