📷 Bild: Wikimedia Commons
Babócsa
Gemeinde in Ungarn
Babócsa ist eine Gemeinde im Kreis Barcs des Komitats Somogy im Südwesten Ungarns. Der Ort liegt im Drautal am Fluss Rinya, fünf Kilometer von der kroatischen Grenze entfernt. In der Geschichte der Gemeinde wird eine Burg aus dem Jahr 1450 erwähnt, die 1555 ohne Kampfhandlungen von den Türken erobert wurde. Im östlichen Teil der Siedlung befindet sich der Basa-Garten, der vermutlich von den Osmanen angelegt wurde und im April und Mai mit Stern-Narzissen blüht. Die Gemeinde ist für ihre Naturschutzgebiete bekannt, darunter der Basa-Garten und das Naturschutzgebiet Bakert, das Ruinen der St.-Aegidiuskapelle und Überreste eines türkischen Bades enthält. Vom Bahnhof aus führt ein markierter Wanderweg durch den Mérus-Wald und an der Elisabethinsel vorbei, einem Lebensraum für seltene Vögel. Info-Tafeln beschreiben die Pflanzen- und Tierwelt der Auwälder. Die Siedlung hat eine reiche Geschichte, die von der Kupfer- und Bronzezeit bis in die osmanische Zeit reicht. Im klassizistischen Schloss Somssich befindet sich ein türkischer Brunnen, und im Prinke-Schloss ist ein Heimatmuseum eingerichtet. Das ehemalige Thermalbad ist nicht mehr in Betrieb, aber es gibt ein Gasthaus mit Übernachtungsmöglichkeit und ein Jagdhaus. Durch den Ort führt ein Radweg der internationalen Fahrradtour der drei Flüsse. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Landarbeitern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Barcs
- Website
- https://babocsa.hu/
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