📷 Bild: Wikimedia Commons
Rožnov pod Radhoštěm
Rožnov Castle ist ein verfallenes Schloss, das zwei Kilometer südwestlich der walachischen Stadt Rožnov pod Radhoštěm in der Tschechischen Republik liegt. Es wurde im 14. Jahrhundert erbaut und diente ursprünglich zur Verteidigung der Grenze gegen Oberungarn, das heute Slowakei heißt. Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert aufgegeben, als die Einwohner den Materialien aus den Ruinen für ihre Häuser dienten. Seit 1964 ist es als kulturelles Denkmal geschützt. Das Schloss wurde um das Jahr 1267 von Bruno von Schauenburg, Bischof von Olomouc, errichtet. Es war der Sitz des Vasallen des Bischofs, Bohuslav von Krasno, und wurde mehrfach erweitert, insbesondere mit Flankentürmen und später Bastionen. Im 15. Jahrhundert kam es unter die Familie Poděbrady und wurde 1539 von königlichen Truppen beschädigt, nachdem es von Banditen besetzt war. Bis 1660 wurde es von Gutsherrn genutzt, wurde aber im 17. Jahrhundert vollständig verlassen. Die Ruinen des Schlosses liegen auf einem Hügelplateau und sind von der Stadt Rožnov pod Radhoštěm aus gut sichtbar. Die Umgebung ist geprägt von ländlichem Charakter und historischen Bauten. Die Ruinen bieten einen Eindruck von der ursprünglichen Struktur und den Baumaßnahmen der verschiedenen Epochen. Die Landschaft um das Schloss ist flach und wird von Wiesen und Feldern geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Rožnov pod Radhoštěm
- Erbaut
- 1400
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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