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Dominikanerkloster Brandenburg an der Havel
ehemaliges Kloster in Brandenburg
Das Kloster St. Pauli ist ein ehemaliges Dominikanerkloster in Brandenburg an der Havel, das heute als Archäologisches Landesmuseum genutzt wird. Es liegt im Süden der Neustadt, an der Stadtmauer, und war im Mittelalter als Residenz der Brandenburger Markgrafen ausgewählt worden. Die Klosteranlage wurde 1286 von dem Dominikanerorden errichtet und 1384 neu geweiht. Die Kirche war ursprünglich dem Apostel Andreas und Maria Magdalena gewidmet, später den Heiligen Drei Königen und dem heiligen Paulus. Die Rekonstruktion des Klosters begann 2002 und führte zur Eröffnung des Archäologischen Landesmuseums 2008. Die Anlage umfasst eine gotische Kirche, einen Kreuzgang und ein Kirchenschiff, das heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Die Klosterkirche ist ein dreischiffiger Hallenbau aus märkischer Backsteintechnik, mit einem schmalen Turm an der Südostecke. Die Restaurierung beinhaltete die Verwendung regionaler Ziegelsteine und die Wiederherstellung der Glasmalereien im Chorscheitelfenster. Im Kirchenschiff und den angrenzenden Gebäuden finden Besucher eine Vielzahl von Räumen, darunter den Kreuzgang, den Innenhof und das ehemalige Friedgartenareal. Die Glasmalereien im Chorscheitelfenster sind ein Highlight und zählen zu den ältesten Buntglasfenstern Brandenburgs. Das Fenster wurde nach umfassender Restaurierung 2008 an seinen ursprünglichen Platz zurückgestellt. Die Umgebung um das Kloster ist geprägt von der historischen Stadtsituation und der Nähe zur Altstadt Brandenburgs.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Brandenburg an der Havel
- Erbaut
- 1286
- Baustil
- Backsteingotik
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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