Sány

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Okres NymburkBezirk Okres Nymburk

Sány

Gemeinde in Tschechien

Sány ist eine Gemeinde im Okres Nymburk, etwa neun Kilometer östlich von Poděbrady. Sie liegt auf der Ostböhmischen Tafel, linksseitig der Cidlina. Die Gemeinde wird von der Bahnstrecke Velký Osek–Trutnov durchquert, die hier die Cidlina überbrückt. Südlich verläuft die Autobahn D 11/Europastraße 67, die das Dorf umfährt. Nachbarorte umfassen Opolánky, Badra, Libněves und andere in verschiedenen Richtungen. Sány hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1352 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt, und es gehörte dem Zisterzienserkloster Hradiště. Im 15. Jahrhundert entstand ein weiterer Vladikensitz, der später dem Hussitenführer Jan Čapek ze Sán gehörte. 1458 kaufte Podiebrad die Herrschaft Kolín und ließ den Sánský kanál anlegen, der den Fischteich Bláto speiste. Die Dorfschule wurde 1638 gegründet, und 1843 lebten 442 Menschen in 60 Häusern. In Sány gibt es die Pfarrkirche St. Andreas, die 1824–1825 im Empirestil errichtet wurde. Sie ersetze einen kleineren Bau aus dem 13. Jahrhundert. 1856 wurde das Kaplanat zur Pfarre erhoben. Die Gemeinde umfasst die Einschicht Hájky. Im Ort gab es historisch ein herrschaftliches Forsthaus, eine Mühle an der Cidlina und zwei Wirtshäuser.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Nymburk
Seehöhe
196 m

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