Dolní Heřmanice

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Dolní Heřmanice

Gemeinde in Tschechien

Dolní Heřmanice ist eine Gemeinde im Okres Žďár nad Sázavou, sieben Kilometer südöstlich von Velké Meziříčí. Sie liegt im Krischanauer Bergland, linksseitig über dem Tal der Oslava. Östlich verläuft das Tal der Polomina, nördlich erheben sich die Hügel Na Bábě, Holomina, Malý Strážník und Klenůvka. Westlich befinden sich die Ruinen der Burg Templštejn. Nachbarorte umfassen Dolní Radslavice, Kúsky, Jabloňov, Lhotka, Dvořáci, Tasov, Pánský Mlýn, Oslava, Řihákův Mlýn, Studnice, Eliášova Myslivna, Rohy, Nesměř, Osové und Petráveč. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1349 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt, und 1447 wurde die Bezeichnung Dolní Heřmanice nachweisbar. 1760 entstand die erste Schule. 1842 lebten 378 Personen in 55 Häusern, und 1921 waren 448 Einwohner in 64 Häusern registriert. 1961 wurde die Gemeinde dem Okres Žďár nad Sázavou zugeordnet, und 1980 wurde sie nach Velké Meziříčí eingemeindet. Seit 1992 besteht die Gemeinde wieder. In Dolní Heřmanice gibt es mehrere sehenswerte Orte. Westlich des Dorfes liegen die Ruinen der Burg Templštejn. Im Tal der Oslava stehen die Řihák-Mühle und Hamža-Mühle, beide als technisches Denkmal geschützt. Die Elias-Mühle an der Oslava, die seit 1672 nachweisbar ist, hat einen erhaltenen 5 m hohen Aufschlag. Auf dem Dorfplatz befinden sich eine Kapelle aus dem Jahr 1791 und eine weitere Kapelle in Oslava. Zudem gibt es ein Schlösschen in Oslava sowie das Forsthaus Elias mit einem Wildgehege.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Žďár nad Sázavou
Seehöhe
478 m

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