📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Büchsenhausen
Haus in Innsbruck (39341)
Schloss Büchsenhausen liegt im Innsbrucker Stadtteil Hötting, am Weg zwischen St. Nikolaus und der Weiherburg. Die Anlage, die ursprünglich von der Gießerfamilie Löffler besessen wurde, geht auf das 16. Jahrhundert zurück und steht heute unter Denkmalschutz. Der ursprüngliche Ansitz wurde 1539 von Gregor Türing errichtet und später mehrfach erweitert und barockisiert. Der Ansitz war bis 1833 im Besitz der Familie de Lama, die den Bau nach Plänen von Johann Martin Gumpp dem Älteren erweiterte. 1852 wurde auf dem Gelände die erste Schwimm- und Badeanstalt Tirols eingerichtet, die bis 1963 in Betrieb war. 1993 wurde das Künstlerhaus Büchsenhausen eingerichtet, das als Ausstellungs- und Arbeitsort für Künstler dient. Die Schlosskapelle im Ostteil beherbergt Reliquien und Kunstwerke, darunter ein Altarblatt von Martin Knoller. Der Komplex besteht aus zwei Hauptgebäuden und Nebengebäuden. Der westliche Trakt stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde mehrfach umgebaut. Der Osttrakt wurde um 1700 barockisiert und verfügt über einen Uhrturm mit Zwiebelhelm. Die Straßenseite des Westtrakts ist mit Erkern und achteckigen Türmchen versehen. Der Innenhof ist durch ein Portal mit Barockvasen und Wappenkartusche zugänglich. Die Schlosskapelle im Ostteil beherbergt Bilder von Philipp Haller und Kaspar Waldmann sowie Stuckaturen von Anton Gigl.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gebäude
- Ort
- Innsbruck
- Adresse
- Weiherburggasse 5-13
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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