Šabina

📷 Bild: Wikimedia Commons

Karlovarský krajBezirk Karlovarský kraj

Šabina

Gemeinde in Tschechien

Šabina ist eine Gemeinde im Okres Sokolov, sieben Kilometer südwestlich von Sokolov. Sie liegt nördlich des Kaiserwaldes am rechten Ufer der Eger, direkt vor deren Eintritt ins Falkenauer Becken. Die Bahnstrecke Chomutov–Cheb verläuft linksseitig des Flusses, und ein Steg verbindet Chlumek mit Šabina. Die Gemeinde hat keine Ortsteile und grenzt an mehrere Nachbarorte wie Dasnice, Chlumek und Libavské Údolí. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis in die Mittelsteinzeit zurückreicht. Der Name Šabina leitet sich vom tschechischen „žába“ (Frosch) ab und wurde während der Kolonisation übernommen. 1309 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, und 1651 wurde der heutige Name erstmals nachgewiesen. Im 16. Jahrhundert gehörte der Ort dem Elbogener Kreishauptmann Wilhelm Pergler von Perglas, und im 17. Jahrhundert war der Ort Teil der Herrschaft Kinsberg. In Šabina gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Feste Šabina, ursprünglich gotisch, wurde im 16. Jahrhundert im Renaissancestil umgebaut und trägt das Wappen von Georg Stolz von Simsdorf. Südlich des Ortes liegt die Mineralquelle Šabinská minerálka. Zudem gibt es eine Kapelle der Hl. Anna, die 1750 errichtet und 2001 wiederhergestellt wurde. Ein weiteres Highlight ist ein Haus in Ständerbauweise aus dem 18. Jahrhundert. Die Eger fließt durch das Dorf, und in der Umgebung liegen die Bahnstation Dasnice und der Steg über die Eger.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Sokolov
Seehöhe
408 m

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