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Burgstelle Schollenberg
Burgstelle bei Flaach im Kanton Zürich in der Schweiz
Die Burgstelle Schollenberg ist eine abgegangene mittelalterliche Niederungsburg im Kanton Zürich, Schweiz. Sie liegt nördlich des Irchels, etwa auf halbem Weg zwischen Flaach und dem Rhein. Die Burg stand an der Strasse von Flaach nach Rüdlingen und war von einem Bauernhaus ersetzt worden. Südlich der Burgstelle befindet sich Berg am Irchel, und der Flaacherbach fließt nordwärts an der Stelle vorbei. Die Burg war für die Bewachung des Rheinübergangs zwischen Flaach und Rüdlingen wichtig. Sie wurde im 13. Jahrhundert von der Familie Scholle besessen, die im Dienst der Kyburger stand. Später wechselte sie in den Besitz der Herren von Erzingen und Tettingen. 1526 erwarb Hans von Waldkirch die Burg und nutzte sie als Versteck für Täufer. 1588 wurden Teile des Schlosses erneuert, darunter eine Bogenbrücke aus Tuffstein. 1775 ging das Schloss an Flaach ab. Die Anlage bestand aus einem rechteckigen Turm mit einem westlich angebauten Wohnhaus und einem Riegelbau als Wirtschaftsgebäude. Südlich der Burg lag ein grösserer Hofraum. Der Turm war nordseitig durch einen Abhang gegen den Flaacherbach und östlich durch den Tobelbach geschützt. Auf der Südseite gab es einen Wassergraben, auf der Westseite einen trockenen Graben. Die letzte erhalten gebliebene Struktur ist die Tuffsteinbrücke, die unter Denkmalschutz steht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgstall
- Ort
- Kanton Zürich
- Seehöhe
- 355 m
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