📷 Bild: Wikimedia Commons
Deutschordenskommende Wiener Neustadt
Kirchengebäude in Wiener Neustadt
Die Deutschordenskommende Wiener Neustadt liegt in der Bahngasse in Wiener Neustadt. Sie umfasst zwei dreiflügelige Hofanlagen mit dem Hauptgebäude an der Nr. 3 und dem Wirtschaftsgebäude an der Nr. 5. Die Anlage entstand 1673, als der Deutschen Orden das Areal erhielt. Zuvor war das Gebäude im Besitz des Karmeliterordens und diente als Freihaus. Die Kommende war von 1809 bis 1814 als Fabriksgebäude in Nutzung, zuerst für die Tuchfabrik Bruno Neuling, später für die Textilfabrik Christoph Andrae. 1818 wurde sie an Johann Kappelhofer verkauft, der den Umbau zu einem Wohn- und Geschäftshaus initiierte. Die Kapelle mit Turm wurde profaniert. Das Hauptgebäude aus 1673 hat eine lisenengegliederte Fassade und ein rustiziertes Portal mit Ordenskreuz. Im Hof der Anlage steht ein zwiebelhelmbekrönter Turm der ehemaligen Kapelle. Die Durchfahrt ist kreuzgratgewölbt, und im Stiegenhausportal ist ein Ordenskreuz zu sehen. Zudem finden sich Pawlatschen mit Rokokogittern. Die Anlage ist Teil der ehemaligen Deutschordenskommende und steht im Denkmalschutz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Bürgerhaus, Kirchengebäude
- Ort
- Wiener Neustadt
- Adresse
- Bahngasse 3–5
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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