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Hohe Villerspitze
Berg in Tirol
Die Hohe Villerspitze ist ein 3087 m hoher Berg in den Südöstlichen Sellrainer Bergen, einer Untergruppe der nördlichen Stubaier Alpen in Tirol. Sie besteht aus drei Bergzacken und liegt etwa sechs Kilometer südöstlich von Praxmar im Lüsenstal. Die Bergspitze ist geprägt von einem solitär wirkenden Amphibolit-Fels und sendet nach Süden einen ausgeprägten Grat aus. Nordwestlich der Spitze befindet sich der Fotscher Ferner, ein kleiner Gletscher, der durch globale Erwärmung schwindet. Die Hohe Villerspitze wurde erstmals am 20. Juli 1878 von Carl Gsaller bestiegen, nachdem sein Bergführer beim ersten Versuch scheiterte. Der Normalweg führt von der Stöcklenalm über das Horntaler Joch und den Schiefen Gang zur Spitze. Die Gehzeit beträgt heute 3½ Stunden. Die Franz-Senn-Hütte auf 2149 m Höhe dient als Stützpunkt für Bergsteiger. Die Bergspitze ist aufgrund ihrer geografischen Dominanz und leichten Erreichbarkeit ein häufig begangener Aussichtsberg. Vor Ort bietet die Hohe Villerspitze einen weiten Ausblick auf das umliegende Tal und die umliegenden Berge wie die Lüsener Villerspitze und den Schafgrübler. Der Ostgrat führt ins Oberbergtal, während der Westgrat ins Horntal abfällt. Die Südwestflanke wird über den Schiefen Gang durchquert, und die Südwand ist eine weitere Route für Alpinkletterer. Die Grawawand liegt im Verlauf des Ostgrats. Die Umgebung umfasst das Sellraintal und das Horntal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Tirol
- Seehöhe
- 3087 m
In der Nähe
- Schafgrübler1.3 km
- Lüsener Villerspitze1.3 km
- Roter Kogel3.3 km
- Rinnenspitze3.6 km
- Magdalenenkapelle3.7 km
- Östliche Knotenspitze4.9 km
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