château de Lancosme
Der Château de Lancosme liegt nordöstlich der Forêt de Lancosme in der Gemeinde Vendœuvres im Département Indre, westlich von Châteauroux. Es zählt zu den bedeutendsten Grundstücken der Brenne. Der Ursprung des Schlosses datiert vom 15. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert zur Baronei erhoben. 1738 wurde es durch den Erwerb des Domaines de Bauché erweitert, wodurch Louis-Alexandre Savary zum Marquis de Lancosme ernannt wurde. Der Bau besitzt 75 Zimmer und eine Feste-Saalfläche von 110 m². Der Stil ist neo-mittelalterlich und wurde von dem Architekten Alfred Dauvergne geprägt. Im Jahr 2012 wurde ein Broadwood-Piano, das einst Frédéric Chopin gehörte, in das Schloss eingebaut. Zudem war das Schloss während des Zweiten Weltkriegs von den Sammlungen des Musée Condé bewohnt. Im Schloss gibt es einen weitläufigen Park, der von der Claise begrenzt wird. Die historischen Räume und die architektonischen Elemente wie die Poutres IPN und das Wasserleitungssystem aus der Zeit um 1850 sind erhalten. Die Umgebung umfasst landwirtschaftliche Flächen und die nahen Dörfer der Region. Die Geschichte des Schlosses ist eng mit der Familie Savary und späteren Eigentümern verbunden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Vendœuvres
- Erbaut
- 1500
- Architekt
- Louis Henri Alfred Dauvergne
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