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Burg Červený Kameň
Burg in der Slowakei
Die Burg Červený Kameň liegt in der Gemeinde Častá, etwa 40 km nordöstlich von Bratislava an der Weinstraße in den Kleinen Karpaten. Sie befindet sich südlich des Hauptortes und stand ursprünglich an der Stelle einer älteren Burg, die 1240 von der Tochter des ungarischen Königs Béla III. erbaut wurde. Die Burg war Teil der Festungskette zwischen Devín und Trenčín und wurde bis zum 16. Jahrhundert von verschiedenen Adelsfamilien verwaltet. Die Burg war bis 1945 im Besitz der Pálffys, bis sie vom Staat enteignet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie mehrfach rekonstruiert und 1961 als nationales Kulturdenkmal erklärt. Sie diente als befestigter Handelsumschlagplatz und besaß große Lagerräume sowie ein Verteidigungssystem nach Albrecht Dürers Konzepten. 1583 wurde sie von Nikolaus II. Pálffy als Mitgift in eine Ehe gebracht und später in ein Renaissanceschloss umgebaut. Heute beherbergt die Burg ein Museum, das die Wohnkultur der Adligen zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert zeigt. Im Keller sind die Befestigungsanlagen zu sehen, und im ehemaligen Rittersaal sind Jagd- und historische Waffen ausgestellt. Die Burg ist Teil des Slowakischen Nationalmuseums und bietet Einblick in die Geschichte und Architektur der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Častá
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschützte Objekte in der Slowakei
- Website
- https://hradcervenykamen.sk/
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