📷 Bild: Wikimedia Commons
Jánské kameny
Hügel m Lausitzer Gebirge an der sächsisch-böhmischen Grenze
Jánské kameny ist eine 604 Meter hohe Anhöhe im Lausitzer Gebirge an der sächsisch-böhmischen Grenze. Sie liegt im Ortsteil Hain des Kurorts Oybin und nordöstlich des Krompacher Ortsteils Valy. Auf dem Gipfel stehen Basaltfelsen, die als Johannissteine bekannt sind. Die Anhöhe markiert die Grenze zwischen Deutschland und Tschechien. Der Johannisstein war seit 1635 Grenze zwischen Sachsen und Böhmen. Auf der böhmischen Seite wurde 1880 ein Gasthaus errichtet, das später zur Johannissteinbaude wurde. Die Baude entwickelte sich zu einer beliebten Ausflugsstätte und diente als Rast für Wanderungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb sie ungenutzt, bis sie 1959 der DDR als Jugendherberge überlassen wurde. 1968 wurde sie als Betriebsferienheim genutzt, bis sie aufgrund mangelhafter Instandhaltung zur Ruine wurde. Die Johannissteinbaude wird heute zu Wohnzwecken genutzt. Die Anhöhe bietet Ausblicke auf das Zittauer Gebirge und die Grenze zu Tschechien. Der Gipfel ist ein basaltischer Gang, der bis zu 15 Meter hochragt und als geologisches Naturdenkmal geschützt ist. Der Sockel besteht aus Oberturoner Sandstein. Die Umgebung umfasst den Hochwald und den Krompacher Ortsteil Valy.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Oybin
- Seehöhe
- 604 m
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