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St. Peter an der Sperr
Ehem. Klostergebäude in Wiener Neustadt
St. Peter an der Sperr ist die ehemalige Klosterkirche der Dominikanerinnen an der nördlichen Stadtmauer von Wiener Neustadt. Das Gebäude steht frei am Johannes-von-Nepomuk-Platz und ist westlich mit dem Stadtmuseum verbunden. Die Kirche und das Kloster wurden im 14. Jahrhundert errichtet und mehrfach renoviert. Im 16. Jahrhundert wurde sie aufgegeben und 1768 geschlossen. 1834 brannte sie aus, und 1944 wurde das Klostergebäude durch Bombentreffer beschädigt. Seit 1966 dient die Kirche als Ausstellungsraum. Die Kirche und das Kloster wurden in den 1990er Jahren revitalisiert und als Museum umgebaut. Die Restaurierung kostete fünf Millionen Euro. Die Kirche hat ein spätgotisches Langhaus mit einem eingezogenen Chor und dreibahnige Maßwerkfenster. Im Inneren sind Gewölbeschildbögen und Reste eines Kreuzrippengewölbes erhalten. Die westliche Wand zeigt Reste eines gotischen Westportals. Die Kirche wird regelmäßig für Kunstausstellungen genutzt, darunter die Niederösterreichische Landesausstellung 2019. Im Museum St. Peter an der Sperr können Besucher die Ausstellungen besuchen, die in der restaurierten Kirche stattfinden. Der Bürgermeistergarten vor dem Museum und die Klostergänge sind zugänglich. Die Räume umfassen die ehemalige Kirche, das Stadtmuseum und den Kreuzgangstrakt. Die Ausstellungen umfassen Werke von Künstlern wie Rüdiger Rohde, Michael Haas und Ernst Fuchs. Die Umgebung umfasst den Johannes-von-Nepomuk-Platz und die Wiener Straße.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Kloster
- Ort
- Wiener Neustadt
- Adresse
- Petersgasse 4
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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