📷 Bild: Wikimedia Commons
musée de la résistance et de la déportation de Picardie
Museum in Frankreich
Der Musée de la résistance et de la déportation de Picardie liegt in Tergnier im Département Aisne in der Region Picardie. Er ist ein muséum de France und wurde 1986 von Etienne Dromas, einem ehemaligen F.F.I.-Verantwortlichen, gegründet. Das Museum befindet sich in einem Gebäude der „Reconstruction Carnegie“, das von 1922 bis 1928 von Paul Bigot und Henri-Paul Nénot errichtet wurde und finanziert wurde von Andrew Carnegie. Das Museum dokumentiert die Geschichte der Widerstandsbewegung und der Deportationen im Aisne-Gebiet. Es zeigt Dokumente, Fotos, Zeugenaussagen, Karten, Plakate und verschiedene Gegenstände. Darunter sind auch militärische Fahrzeuge und Waffen sowie eine Rekonstruktion einer Parachutier- und WiderstandsSzene. Besonders hervorzuheben sind die Citroën Traction Avant, das Portefeuille des Maréchals Hermann Goering, ein Beechcraft C45 und Teile eines Focke-Wulf. Es gibt zwei Hauptbereiche: einen für die Zeit nach dem Krieg bis zur Befreiung und einen für die Organisation der Deportationen. Besucher können sich auf Exkursionen durch die „Sentiers de la mémoire“ begeben, die 50 Ereignisse der Kriegs- und Widerstandszeit in der Region Chauny-Tergnier dokumentieren. Die Wegstrecke ist mit informativen Totems versehen und dient der Bildung für Jugendliche und Erwachsene. Das Museum bietet außerdem regelmäßig pädagogische Aktivitäten, eine Videothek, eine Bibliothek und eine Konferenzraum. Es organisiert verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen zu Themen wie Widerstand in Kunst und Literatur oder die Rolle der Frauen im Krieg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Tergnier
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