KlosterRheinland-PfalzBezirk Rheinland-Pfalz

Bergkloster

Dominikanerinnenkloster in Worms, das 1802 säkularisiert wurde

Das Bergkloster in Worms war ein Dominikanerinnenkloster, das 1802 säkularisiert wurde. Es lag vor dem Andreastor der Stadtbefestigung, an der alten Fernstraße nach Westen. Das Gelände erstreckte sich zwischen Andreasstraße, Lutherring und Rathenaustraße. Die Bezeichnung „Bergkloster“ stammt von der topografischen Lage an der Westseite der Stadt, wo ein Hügel lag und das Gelände anstieg. Das Bergkloster war von 1243 bis 1802 ein bedeutendes religiöses Zentrum. Es wurde von den Magdalenerinnen und später von den Dominikanerinnen betreut. Die Nonnen stammten oft aus bürgerlichen Familien, und das Kloster hatte eine eigene Pfarrgemeinde. Im 16. Jahrhundert versuchte die Stadt Worms, das Kloster zu säkularisieren, doch dies scheiterte an kirchlichen Einflüssen. 1802 wurde es schließlich aufgelöst, wobei die Nonnen über den Rhein ausgewiesen wurden. Von der ursprünglichen Klosteranlage ist nichts mehr erhalten. Die Kirche war ein einschiffiges Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert, mit Zugängen von Norden, Süden und Westen. Die Klausur umgab einen Kreuzgang, südlich davon lag die Kirche. Das Grabenhaus, die Wohnung des Propstes, stand am östlichen Rand, wurde aber 1763 abgebrochen. Die Wirtschaftsgebäude im Westen umfassten auch ein Backhaus ab dem 15. Jahrhundert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster
Ort
Worms

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