📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Börnicke
Herrenhaus in Börnicke, einem Ortsteil von Bernau im Land Brandenburg
Schloss Börnicke liegt in Börnicke, einem Ortsteil von Bernau im Land Brandenburg. Die Schlossanlage entstand zwischen 1909 und 1911 im Neoklassizismus unter der Mitwirkung des Architekten Bruno Paul und des Bauherrn Paul von Mendelssohn-Bartholdy. Das Herrenhaus selbst wurde um 1751 erbaut und mehrfach umgebaut, wobei es 1839 in den Besitz des Agronomen Albrecht Philipp Thaer überging. Die Fläche des Gutes betrug zu dieser Zeit 1122 Hektar. Das Schloss war bis 1935 im Besitz von Mendelssohn-Bartholdy, bis es 1936 „arisiert“ und als Erholungsheim genutzt wurde. Während des Zweiten Weltkriegs diente es als Lazarett und später als Ferienheim. 1967 wurde es zum Heim für behinderte Kinder, das 1992 geschlossen wurde. Seit 2003 wird die Schlossanlage durch die Schloss Börnicke gGmbH und andere Partner wiederhergestellt, wobei ein Automobilmuseum entstand. Die Schlossanlage umfasst einen Park mit Teichen, Wegen und einem kleinen See. Der Landschaftspark entstand im 19. Jahrhundert und war mit Wege Netz und Terrassen ausgestattet. Der Gutshof umfasste vor 1900 1105 Hektar Land und beinhaltete Wirtschaftsgebäude, Ställe und eine Schnapsbrennerei. Die Stallungen wurden später für Ausstellungen des Automobilmuseums genutzt. Die Anlage ist heute als Veranstaltungsort wieder begehbar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Lazarett
- Ort
- Bernau bei Berlin
- Adresse
- Ernst-Thälmann-Straße 1, 16321 Bernau bei Berlin
- Erbaut
- 1800
- Baustil
- Klassizismus
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Brandenburg
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