📷 Bild: Wikimedia Commons
Ústín
Gemeinde in Tschechien
Ústín ist eine Gemeinde im Okres Olomouc, sieben Kilometer westlich von Olomouc. Sie liegt am rechten Ufer des Baches Stouska, gegenüber der Einmündung des Hněvotínský potok in der Obermährischen Senke. Nordöstlich erheben sich die Vinohrádky mit einer Höhe von 263 Metern. Die Gemeinde grenzt an mehrere Nachbarorte, darunter Příkazy, Křepelka, Skrbeň, Břuchotín, Křelov, Řepčín, Neředín, Topolany, Hněvotín, Lutín, Slatinice, Luběnice, Drahanovice, Rataje, Těšetice und Vojnice. Ústín hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. 1078 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt, als es Teil des Benediktinerklosters Hradisko war. 1373 gehörte es den Vladiken Šeflín, Sumplín und Hanuš von Ústín, die es an Sulík von Konice veräußerten. 1784 fiel der Hradischer Anteil dem Religionsfonds zu, der 1786 eine Kolonie namens Skalow gründete. 1834 brannte der Ort aus, und 1849 wurde der Name Hustín eingeführt. 1921 wurde der heutige Name Ústín verwendet, und 1961 wurde die Gemeinde zum Okres Olomouc eingemeindet. In Ústín gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die steinerne Brücke über die Stouska liegt am südwestlichen Ortsausgang. Der historische Gasthof „Pod žudrem“ wurde im 18. Jahrhundert im hannakischen Stil errichtet. Auf dem Dorfplatz steht die Statue des hl. Johannes von Nepomuk sowie die Statuengruppe Pietà. Die Kapelle der hl. Johannes und Paulus wurde 1861–1862 gebaut. Zudem gibt es einen Bildstock zwischen Ústín und Topolany, ein Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege und eine Kapellchen des hl. Florian an der Straße nach Těšetice.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Olomouc
- Seehöhe
- 238 m
- Website
- http://www.ustin.cz/
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