Geowissenschaftliches Museum der Universität Göttingen

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SehenswürdigkeitLandkreis GöttingenBezirk Landkreis Göttingen

Geowissenschaftliches Museum der Universität Göttingen

Museum der Universität Göttingen mit den Sammelschwerpunkten Geologie, Mineralogie und Paläontologie.

Das Geowissenschaftliche Museum der Universität Göttingen in Göttingen ist Teil der Fakultät für Geowissenschaften und Geographie. Es wurde 1773 als „Königlich Academisches Museum“ gegründet und vereinigt seit 1974 die geowissenschaftlichen Sammlungen mit anderen Instituten. Die ältesten Sammlungen stammen aus dem Universitäts-Naturalienkabinett von 1737. Wichtige Beiträge kamen von Wissenschaftlern wie Leibniz, Blumenbach und Witte, die bedeutende Sammlungen und Schenkungen überließen. Das Museum verfügt über mehr als 4,5 Millionen Objekte in über 20 Teilsammlungen, darunter 3,4 Millionen aus der Paläontologie, 330.000 aus der Mineralogie und 120.000 aus der Geologie. Die Sammlungen sind die viertgrößte geowissenschaftliche in Deutschland. Die Ausstellungsfläche umfasst über 2.000 m², wobei die Dauerausstellungen stetig erneuert werden. Regelmäßig finden Sonderausstellungen statt, wie beispielsweise zu den Bernsteinsammlungen oder dem 275-jährigen Bestehensjubiläum. Das Museum umfasst zudem einen „Geopark“, in dem große geologische Objekte, künstlerische Modelle und Pflanzen aus der Erdgeschichte ausgestellt sind. Es ist auch als Depot für über 30 Mineralarten bekannt, darunter Allanit-(Ce), Hausmannit und Wöhlerit. Die Sammlungen sind für die Forschung und Lehre der Universität von zentraler Bedeutung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum
Ort
Göttingen
Adresse
Goldschmidtstraße 1-5, 37077 Göttingen

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