📷 Bild: Wikimedia Commons
Parscher Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut
Kirchengebäude in Salzburg
Die Pfarrkirche Parsch Zum Kostbaren Blut liegt in der Geißmayerstraße 6 im Stadtteil Parsch von Salzburg. Sie wurde in einen 1866 errichteten Bauernhof, dem Weichselbaumgehöft, eingebaut, das bis 1948 im Eigentum der Erzabtei St. Peter stand. Die Kirche entstand als Seelsorgeeinrichtung für die neu gegründete Pfarre und wurde von der Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut gefördert. Architekt Clemens Holzmeister setzte sich für die Arbeitsgruppe 4 ein, die junge Architekten zusammenbrachte und eine moderne Kirche schuf. Die Kirche wurde von 1954 bis 1956 nach einem Entwurf aus dem Jahr 1953 errichtet. Sie kombiniert einen niedrigen, platzlgewölbten Raum mit drei Säulen aus dem alten Gutshof als Sitzbereich und einen höheren Altarraum mit querlaufendem Satteldach. Die Dachfläche des Altarraums ist verglast, wodurch ein Lichteffekt entsteht. Die Architektur erinnert an Talstationen, weshalb sie als „Seilbahnstation Gottes“ bezeichnet wird. Die Wandbilder und Kruzifixe stammen von verschiedenen Künstlern wie Fritz Wotruba und Richard Kurt Fischer. Die Kirche bietet einen hohen, lichtdurchfluteten Raum mit schlanken Säulen und einer verglasten Dachfläche, die den Altarraum beleuchtet. Der Altarraum ist mit einem Kruzifix von Jakob Adlhart und einer Figur der Madonna um 1520 ausgestattet. Die Betonglasfenster stammen von Josef Mikl, und die Portalkunst enthält Zeichnungen von Richard Kurt Fischer nach Entwürfen von Oskar Kokoschka. Die Räume sind durch ihre Form und Ausstattung sowie die Verbindung zur Umgebung geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche, Kirchengebäude
- Ort
- Salzburg
- Adresse
- Geißmayerstraße 6
- Baustil
- Moderne
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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