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Franziskanerkloster Marienthal
Franziskanerkloster in Marienthal, zuvor Jesuitenniederlassung, zeitweilig Augustinerchorherren (Geisenheim)
Das Kloster Marienthal ist eine Niederlassung der Franziskaner in der Wallfahrtskirche Marienthal, einem Stadtteil von Geisenheim im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Es liegt auf einer Lichtung in etwa 200 m Höhe und wird durch den Elsterbach begrenzt. Die Anlage ist über die Kreisstraße 984 mit dem nahegelegenen Geisenheimer Stadtteil verbunden. Die Wallfahrt begann im Jahr 1309 mit der Heilung des blinden Jägers Hecker Henn. 1330 wurde die Marienkirche durch Balduin, Administrator des Erzbistums Mainz, geweiht. 1463 wurde ein Konvent der Brüder vom gemeinsamen Leben angesiedelt, der den Aufschwung der Wallfahrt und die Errichtung der siebten Druckerei förderte. 1858 wurde das Gnadenbild nach Marienthal zurückgebracht, und seit 1873 versehen Franziskaner die Pilgerseelsorge. Die Wallfahrtskirche ist ein bedeutender Pilgerort mit einer langen Geschichte. Die Franziskaner betreuen die Pilgerseelsorge und leben in der Anlage. Die Kirche blieb nach dem Abbruch im 18. Jahrhundert als Ruine stehen, wurde aber 1858 wiederhergestellt. Die Glocken des Klosters sind ein weiteres Merkmal der Anlage, das den Klang und die Stimmung der Kirche unterstreicht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Konvent, religiöse Gemeinschaft, Wallfahrtsort
- Ort
- Marienthal
- Seehöhe
- 200 m
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