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Ostburg
Burgruine in Deutschland
Die Ostburg war die ältere der beiden Höhenburgen auf dem Waldstein im Fichtelgebirge. Sie liegt im Bereich des Waldsteingipfels, der heute Teil der Gemeinde Zell im Fichtelgebirge ist. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert errichtet und war Teil der Herrschaft derer von Waldstein. Sie stand im Zentrum einer Region, die im Frühmittelalter von Reisenden und später von Adelsfamilien genutzt wurde. Die Ostburg ist für ihre historische Bedeutung und archäologischen Funde bekannt. Ausgrabungen zeigten, dass bereits im 8. und 9. Jahrhundert Menschen auf dem Waldstein lebten. Die Burg selbst wurde im 12. Jahrhundert gebaut und bis ins 14. Jahrhundert genutzt. Sie war Teil der Herrschaft der Herren von Sparnberg, die ab 1202 urkundlich erwähnt werden. Die Ostburg wurde später durch die Westburg ersetzt, doch sie blieb bis ins 14. Jahrhundert in Nutzung. Auf der Ostburg gab es eine Kapelle, die vermutlich dem Heiligen Wolfgang geweiht war. Sie war Teil der Burganlage und wurde bis in die Neuzeit genutzt. Die Kapelle hatte einen Friedhof, den Karl Dietel in den 1960er-Jahren entdeckte. Die Ruinen der Kapelle und der Burg sind heute Teil der Landschaft, mit verbliebenen Mauern und Fundamenten. Die Ostburg war auch Teil der Herrschaft der Herren von Sparnberg, die später die Burg Sparnberg errichteten.
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- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Zell im Fichtelgebirge
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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