Raubschloss Ringethal

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Raubschloss Ringethal

Burg in Sachsen, Deutschland

Das Raubschloss Ringethal, auch Burg Lewenhain genannt, ist eine abgegangene Höhenburg auf einem Felssporn über der Zschopau. Es liegt westlich von Ringethal in der Gemeinde Mittweida im Landkreis Mittweida. Die Anlage entstand vermutlich im 13. Jahrhundert und wurde erstmals 1221 als Herrensitz erwähnt. Sie zählt zu den Spornburgen aufgrund ihrer Lage auf einer Felsklippe über einer Schleife der Zschopau. Die Burg war Teil der Herrschaft Ringethal, die neben dem Rittersitz auch die Bauerndörfer Falkenhain, Hermsdorf und Erlebach umfasste. Der Herrschaftssitz wurde 1315 auf das Raubschloss verlegt. Die Anlage wurde 1804 mit künstlichen Ruinen bebaut und 1962 unter Bodendenkmalschutz gestellt. Sie ist heute als Ruine zugänglich, mit angelegten Wegen und Schrifttafeln, die die Geschichte des Ortes erläutern. Vom ehemaligen Kernwerk aus bietet sich ein Blick auf die Zschopauschleife. Die Anlage ist umgeben von natürlichen Felsklippen und Steilhängen. Die Umgebung umfasst die Schleife der Zschopau sowie die Dörfer der Herrschaft Ringethal. Die Ruine ist Teil der historischen Landschaft und kann bequem zu Fuß erreicht werden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Mittweida

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