Burgstall Neuittelsburg
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Neuittelsburg ist ein Überrest einer ehemaligen Höhenburg auf dem Reichenfels, südwestlich von Niedergsäng bei Ittelsburg im Landkreis Unterallgäu. Er liegt auf einem Nagelfluhfelsen etwa 320 Meter südwestlich des Weilers Niedergsäng. Die Burg war durch einen tiefen Rundgraben, Wälle und ein Vorwerk geschützt. Die Burg wurde um 1102 von Rupert von Grönenbach-Wolfertschwenden und Ochsenhausen erbaut. Sie war bis 1145 Besitz von Rupert von Grönenbach. Danach ging der Besitz an die Herren von Ittelsburg über. Bis 1322 sind Berthold von Ittelsburg als Burgherr überliefert. 1406 wurde die Burg an das Kloster Ottobeuren verkauft, 1408 an Hug von Rothenstein. Ab 1410 wurde sie „der Falk“ genannt. Der Burgstall steht heute unter Denkmalschutz. Er liegt auf einem Felsen mit Ausblick auf die Umgebung. Die Ruine ist Teil der Landschaft und bietet einen Eindruck von der Geschichte der Region. Die Burg war bis 1500 verfallen und verblieb bis 1492 im Besitz derer von Rothenstein.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Bad Grönenbach
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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