Kolej krzesełkowa Wielka Krokiew
Die Wielka Krokiew im. Stanisława Marusarza ist eine Skisprungschanze in Zakopane, gebaut an den Nordhang des gleichnamigen Berges Krokiew in der Westtatra. Der polnische Name bedeutet Sparren. Vom Fuss des Hangs führt eine Sesselbahn hinauf. Regelmässig finden hier Weltcup-Skispringen statt; 1929, 1939 und 1962 war die Anlage Austragungsort der nordischen Ski-Weltmeisterschaften, 2001 der Sprungwettbewerbe der Winter-Universiade. Neben der grossen Schanze stehen mehrere kleinere: die mittlere Średnia Krokiew, die Mała Krokiew, die Malutka Krokiew und die Maleńka Krokiew sowie die kleinste, Adaś, benannt nach dem Spitznamen von Adam Małysz. Dessen sportliche Erfolge ab 2001 lösten in Polen einen starken Popularitätsschub für das Skispringen aus; seither sind die Wettbewerbe in Zakopane sehr gut besucht. Das war nicht immer unproblematisch: 2002 kämpften die Veranstalter mit einem überfüllten Stadion, weil gefälschte Eintrittskarten verkauft worden waren, und Sven Hannawald wurde ausgebuht und im Lift mit Schneebällen beworfen. Eine gemeinsame Kampagne von Małysz und Hannawald für mehr Fairness zeigte Wirkung; seit 2003 gilt das Springen als friedliche Veranstaltung, bei der auch nicht-polnische Athleten bejubelt werden. Zusammen mit dem Springen auf der Mühlenkopfschanze in Willingen zählt der Weltcup in Zakopane heute zu den stimmungsvollsten seiner Art. Zwischen 2016 und 2017 wurde die Schanze grundlegend modernisiert, die Hillsize auf 140 und der K-Punkt auf 125 Meter verschoben; der erste Wettbewerb danach fand Ende Januar 2018 statt. Das Stadion diente am 6. Juni 1997 auch einer Messe mit Papst Johannes Paul II.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
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