📷 Bild: Wikimedia Commons
Pfarrkirche Königswiesen
Kirche in Königswiesen in Oberösterreich
Die Pfarrkirche Königswiesen steht am höchsten Punkt nordöstlich des Straßenplatzes in der Marktgemeinde Königswiesen, Bezirk Freistadt, Oberösterreich. Sie ist römisch-katholisch und gehört zum Dekanat Unterweißenbach in der Diözese Linz. Die Kirche ist unter Denkmalschutz gestellt und wurde ursprünglich 1147 als Eigenkirche des Otto von Machland dem Kloster Säbnich übergeben. Sie blieb bis 1792 zum Kloster verbunden. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut und erweitert, wobei der gotische Umbau ab dem späten 14. Jahrhundert bis in das dritte Viertel des 15. Jahrhunderts andauerte. 1520 wurde sie zur heutigen Halle umgebaut, wobei das Schlingrippengewölbe eingeführt wurde, eine architektonische Rarität. Das Gewölbe, das 1520 errichtet wurde, ist aus mehreren Jahren Bauzeit und individuell bearbeiteten Steinen entstanden. Es gilt als Höhepunkt der Spätgotik und wurde der Bauhütte von Mathes Klayndl zugeschrieben. Die Kirche ist ein mächtiger zweischiffiger Hallenbau mit einem dichten Schlingrippengewölbe über oktogonalen Pfeilern. Nordseitig sind Wandpfeiler mit netzrippengewölbten Anräumen vorhanden, wobei der östliche Anraum eine Kapelle darstellt. Der Chor ist einjochig und dreischiffig, mit einem Fünfachtelschluss und Kreuzrippengewölbe. Der Turm ragt im südlichen Chorwinkel in den Chor hinein, während die Sakristei im nördlichen Chorwinkel mit einem Anbau versehen ist. Die Räume und Wege ermöglichen einen Blick auf die historische Ausstattung und die architektonische Komplexität der Kirche.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Königswiesen
- Adresse
- Markt
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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