Schloss Plessis-lès-Tours

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Schloss Plessis-lès-Tours

Schloss in Frankreich

Das Schloss Plessis-lès-Tours liegt in der Gemeinde La Riche im Département Indre-et-Loire, westlich von Tours. Es wurde im 15. Jahrhundert von der Familie Maillé errichtet und diente zeitweise als königliche Residenz. Während der Französischen Revolution wurde es zerstört, restauriert und 1932 als Museum für die Seidenweberei der Touraine genutzt. Heute ist es ein Sitz für eine Schauspieltruppe. Das Schloss war ein bedeutender Ort für politische und religiöse Ereignisse. 1483 war es der Ort, an dem König Ludwig XI. starb, und Franz von Paola, ein heiliger Mönch, leitete seine letzte Zeit. 1491 residierten Karl VIII. und Anne de Bretagne hier, wo ihre Kinder geboren wurden. 1580 wurde hier der Vertrag von Plessis-lès-Tours unterzeichnet, der den protestantischen Niederlanden Unterstützung Frankreichs versprach. 1589 fand hier die Versöhnung zwischen Heinrich III. und Heinrich von Navarra statt. Die Anlage umfasst heute einen Teil des zweigeschossigen Wohnflügels aus Backstein mit polygonalem Treppenturm. Umgeben von einem Park, bietet das Schloss Ausblicke auf die Loire und die Umgebung. Die historischen Räume und Wege erzählen von der Rolle des Schlosses in der französischen Geschichte. Die Lage im Westen von Tours ermöglicht einen Zugang zu weiteren Sehenswürdigkeiten der Region.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
La Riche
Adresse
rue du Plessis
Baustil
Internationale Gotik
Denkmalstatus
eingetragenes historisches Denkmal

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