📷 Bild: Wikimedia Commons
Rodenäs
Gemeinde in Deutschland
Rodenäs ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein und markiert den nördlichsten Punkt des deutschen Festlands. Sie liegt im Norden des Naturraums Nordfriesische Marsch und grenzt an den dänischen Nationalpark Vadehavet. Das Gemeindegebiet umfasst mehrere Ortsteile und ein Naturschutzgebiet. Die Geologie besteht aus Marschland, das durch Entwässerungssysteme verwaltet wird. Die Gemeinde hat eine historische Bedeutung, etwa durch den ersten Deich aus dem Jahr 1436 und die spätromanische Kirche in Oldorf. Bei der Kommunalwahl 2023 gewann die Allgemeine Wählergemeinschaft Rodenäs mit 52,7 Prozent der Stimmen. Die Sprachvielfalt ist vorhanden, aber Hochdeutsch dominiert zunehmend. Die Wirtschaft basiert auf Landwirtschaft und Erneuerbaren Energien, wobei ein Solarpark ansässig ist. Die Gemeinde ist über die Landesstraße 271 erreichbar und verfügt über Anschluss an den Rufbus Nordfriesland. Die Infrastruktur umfasst Verbindungen zu Sylt, Niebüll und Flensburg. Die Gemeinde ist ein Teil der Küstenregion und hat eine besondere Lage im Nordfriesischen Wattenmeer. Die Bevölkerung pendelt stark in angrenzende Gebiete, wobei der Pendlersaldo 2020 negativ war.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Grenzstadt, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Kreis Nordfriesland
- Seehöhe
- 2 m
- Website
- https://www.rodenaes.de/
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