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Klosterkirche der Barmherzigen Schwestern Innsbruck
Kloster in Innsbruck (74578)
Die Klosterkirche der Barmherzigen Schwestern in Innsbruck steht im Stadtteil Saggen. Sie ist eine neuromanische Kirche, die der Unbefleckten Empfängnis geweiht ist, und steht zusammen mit dem Kreuzgang des Konventgebäudes unter Denkmalschutz. Das Kloster wurde 1836 gegründet und 1837/38 mit dem ersten Klosterbau westlich der Spitalskirche errichtet. 1883 wurde die neue Klosterkirche fertiggestellt und 1884 von Fürstbischof Simon Aichner geweiht. Die Kirche ist in der Mitte des Klosterkomplexes eingebunden und orientiert nach Südosten. Sie ist eine dreischiffige Basilika mit einem stark überhöhten Mittelschiff und gekoppelten Rundbogenfenstern. Der Chor ist von einer Sakristeianbau mit Pultdach umgeben. Die Fassade weist ein Portal mit Steinrahmung und ein Giebelreiter mit doppelbogenem Giebelgesims auf. Der Kreuzgang ist mit Kreuzwegbildern und einer gemalten Friesdekoration gestaltet. Im Inneren der sechsjochigen Basilika mit Stützenwechsel und Empore über dem Eingang ist die Apsis im Südosten mit drei halbrunden Apsiden geschlossen. Die Kassettendecke des Mittelschiffs zeigt die Wurzel Jesse, und die Emporendecke stellt die hl. Cäcilia mit musizierenden Engeln dar. Die Seitenapsiden sind mit Mosaiken geschmückt, und das Hochaltar-Kruzifix wurde 1963 von Josef Staud geschaffen. Die Innenausstattung wurde von Bildhauern wie Josef Schmid und August Mayr dem Älteren gestaltet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Innsbruck
- Adresse
- Rennweg 40
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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