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Villahán
Gemeinde in Spanien
Villahán liegt im Norden Spaniens, in der Provinz Palencia, in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León. Der Ort befindet sich etwa zehn Kilometer südlich des Flusses Arlanza und liegt in der altkastilischen Meseta. Die Gemeinde ist etwa 42 Kilometer westlich von Palencia und etwa 60 Kilometer nordöstlich von Burgos sowie knapp 80 Kilometer südwestlich von Valladolid. Die Region hat ein kühles Winterklima und einen gemäßigten bis warmen Sommer. Die Niederschläge fallen vor allem im Winterhalbjahr. Villahán hat eine lange Geschichte, die bis in die gallorömische Zeit zurückreicht. Der Name des Ortes deutet auf die Existenz eines gallorömischen Landgutes hin. Die Gegend wurde im ausgehenden 9. Jahrhundert von asturischen Truppen unter dem König Alfons III. zurückerobert. Später war die Geschichte des Ortes eng mit der des nahen Ortes Palenzuela verbunden. Im 15. Jahrhundert wurde das Verwaltungsgebiet der Merindad de Cerrato gegründet, wobei Palenzuela der Hauptort war. Villahán ist heute ein kleiner Ort, der zum Weinbaugebiet Arlanza gehört. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Iglesia de San Andrés, eine Kirche aus dem 16. Jahrhundert, die aus exakt behauenen Steinen gebaut ist. Der Glockenturm ragt aus der Mauer der Kirche hervor. Die Kirche hat drei schlichte Portale und ein dreischiffiges Innere mit Pfeilern. Die Altäre stammen aus dem 18. Jahrhundert und sind im Stil des klassizistischen Barocks gefertigt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Palencia
- Seehöhe
- 806 m
In der Nähe
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