📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Gisors
Burg in Frankreich
Die Burg Gisors ist eine Ruine einer Turmhügelburg in der Stadt Gisors im Département Eure, Region Normandie. Sie wurde im 11. Jahrhundert errichtet und steht auf einer künstlich angelegten Erdhügel (Motte) aus dem Jahr 1097. Die Burg wurde ab 1106 gebaut und 1113 fertiggestellt. Sie war strategisch an der Grenze zwischen Normandie und Frankreich gelegen, was sie für militärische Aktionen und diplomatische Begegnungen wichtig machte. Die Burg war ein bedeutender Ort für politische Ereignisse. 1113 wurde hier der Frieden geschlossen, und 1119 traf König Heinrich I. von England den Papst Calixtus II. 1165 verhandelte Heinrich II. von England mit dem französischen König Ludwig VII. auf der Burg. 1191 kehrte die Burg in den Besitz Frankreichs zurück, wo der Gefangenenturm errichtet wurde. Sie war auch im Zuge der Verhaftung der Tempelritter im Jahr 1307 von Bedeutung. Besucher können die Ruine der Burg erkunden, die sich auf einer Motte befindet. Die Burg war einst ein wichtiger militärischer und diplomatischer Ort. Umgebungsmäßig liegt Gisors an einer alten Römerstraße zwischen Paris und Eu. Die Burg ist ein historisches Monument und bietet Ausblicke auf die Umgebung. Die Grabungen im 20. Jahrhundert führten zu Spekulationen über vergrabene Schätze, doch die offiziellen Ausgrabungen wurden nach 1964 untersagt, um die Stabilität der Ruine zu gewährleisten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Gisors
- Adresse
- rue de Penthièvre
- Erbaut
- 1100
- Baustil
- Mittelalterliche Architektur
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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