📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Frauenstein
Burgruine im Landkreis Mittelsachsen, Sachsen
Die Ruine der Burg Frauenstein steht auf einem 680 Meter hohen Granitporphyrfelsen im Osterzgebirge. Sie liegt bei der Stadt Frauenstein im Landkreis Mittelsachsen und war ursprünglich eine Grenzfestung zwischen der Mark Meißen und Böhmen. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert als Schutz der Handelsstraßen und des Silberbergbaus errichtet. Sie war bis ins 17. Jahrhundert bewohnt und diente als Residenz derer von Schönberg. Die Burg wurde 1438 stark beschädigt, nachdem die Wettiner sie bei einer Belagerung zerstörten. Sie blieb bis 1615 unbewohnt, bis die Burgkapelle erneuert wurde. 1728 vernichtete ein Brand die Stadt Frauenstein und die Burg. Da sie nicht mehr genutzt wurde, wurde sie nicht wieder aufgebaut. Die Ruine blieb bis in die 20. Jahrhundert erhalten, wobei Restaurierungsarbeiten mehrfach durchgeführt wurden. 2007 gründete eine Interessengemeinschaft den Förderverein Burg Frauenstein e. V., um die Burg zu schützen. Besucher können die Ruine erkunden und die erhaltenen Räumlichkeiten wie den Wohnturm „Dicker Merten“, die Ringmauer, Keller, Küche, Burgkapelle, Gefängnis und Stuben besichtigen. Ein Panoramarundgang bietet zusätzliche Informationen. Die Umgebung umfasst das Osterzgebirge und die Stadt Frauenstein, die im 15. Jahrhundert das Stadtrecht erhielt. Die Burg liegt auf einem Felsen und bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Ruine, Kulturdenkmal in Deutschland
- Ort
- Frauenstein
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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