📷 Bild: Wikimedia Commons
Minoritenkirche Tulln
Kloster in Tulln an der Donau (21572)
Die Minoritenkirche in Tulln an der Donau ist eine ehemalige Klosterkirche, die dem hl. Johannes Nepomuk geweiht ist. Sie entstand im 18. Jahrhundert nach dem Abtragen des ursprünglichen Kirchengebäudes. Der heutige Bau wurde zwischen 1732 und 1739 errichtet und 1739 konsekriert. Der 1819 gebaute Turm wurde 1889 vergrößert und barock umgestaltet. Die Kirche ist eine spätbarocke Saalkirche mit einem deutlichen Kontrast zwischen dem weiß gehaltenen Langhaus und dem farbenfrohen Presbyterium. Die Deckenfresken zeigen einen Zyklus zum Leben des hl. Johannes Nepomuk, darunter die Legende vom Brückensturz. Die Fresken stammen vermutlich von Innozenz Moscherosch. Im Hochaltarbild wird die Aufnahme des Heiligen in den Himmel dargestellt, während die Apsis mit der Heiligen Dreifaltigkeit, dargestellt durch den Schriftzug „Verbum“, geschmückt ist. Die Kirche bietet eine Vielzahl von Räumen, darunter das Langhaus mit mehreren Altären, die Loretokapelle als Nachbildung der Casa santa in Loreto und die Unterkirche mit Grabnischen. Die Unterkirche beherbergt einen Altar mit dem liegenden Johannes Nepomuk, der von der Königin von Böhmen beweint wird. Die Einsiedelei unter der Loretokapelle besteht aus vier Räumen mit verzierten Wänden. Die Kanzel und die Altäre sind mit religiösen Bildern und Figuren geschmückt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster
- Ort
- Tulln an der Donau
- Adresse
- Minoritenplatz 8
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Kruzifix/Kreuz12 m
- Amtsgebäude, Piaristenkloster, ehem. Minoritenkloster45 m
- Österreichisches Zuckermuseum49 m
- Nordwestliches röm. Gräberfeld von Tulln55 m
- Wohn- und Geschäftshaus56 m
- Bürgerhaus59 m
QR-Code