📷 Bild: Wikimedia Commons
Klosterkirche Rathausen
Kirchengebäude in Ebikon im Kanton Luzern, Schweiz
Das Kloster Rathausen war ein Zisterzienserinnenkloster in der Gemeinde Ebikon im Kanton Luzern. Es wurde 1245 gegründet und der Jungfrau Maria sowie dem heiligen Georg geweiht. Das Kloster gehörte ursprünglich zur Diözese Konstanz und wurde 1819 der Diözese Basel zugeordnet. Die Schwesterngemeinschaft aus Horw zog 1245 ins Riedholz bei Ebikon und erhielt 1251 die Erlaubnis zur Errichtung des Klosters. Das Kloster spielte eine bedeutende Rolle in der religiösen Geschichte Luzerns. Im 14. Jahrhundert musste es Güter verkaufen, um die Kirche wieder aufzubauen. 1528 übernahm die Stadt Luzern die Verwaltung. 1588 sammelte der Nuntius Ottavio Paravicini vier Frauenklöster in Rathausen und Eschenbach. 1649 wurde Rathausen direkt dem Heiligen Stuhl unterstellt. Nach der Aufhebung 1848 verließen die Schwestern das Kloster und zogen nach verschiedenen Orten. Die ehemaligen Klostergebäude wurden nach der Auflösung als Lehrerseminar und Kinderheim genutzt. Seit 1990 ist das Gelände der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern zugewiesen. Die Kirche, die ursprünglich zum Kloster gehörte, steht heute als Teil der Gemeinde Ebikon und ist ein Teil der lokalen Landschaft. Die Umgebung um Rathausen ist geprägt von ländlichem Charakter und historischen Bauten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster, Gebäudekomplex
- Ort
- Ebikon
- Adresse
- Rathausen 1, 6032 Emmen
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
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