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Znaimer Minoritenkloster
Kloster in Tschechien
Das Znaimer Minoritenkloster war ein Kloster in Znojmo, Tschechien, nahe der Znaimer Burg. Es wurde im 13. Jahrhundert von König Wenzel I. gestiftet und 1239 erstmals erwähnt. König Ottokar II. Přemysl stiftete es reich und baute es aus. Die Krypta der Klosterkirche diente als Grabstätte für Ottokar II. bis 1296, als seine Überreste nach Prag verbracht wurden. Das Kloster war auch Sitz des Znaimer Clarissinnenklosters und war 1307 Schauplatz einer Thronfolge-Verhandlung. Das Kloster war bis ins 15. Jahrhundert ein Zentrum der Minoriten, bis es aufgrund von Nachwuchsmangel geschlossen wurde. 1534 zog der Franziskanerorden hier ein, nachdem das Minoritenkloster aufgelöst wurde. Das Franziskanerkloster wurde im 16. Jahrhundert umgebaut und war bis 1782 Sitz des Klosters. 1840 wurde die Klosterkirche abgerissen, und ab 1825 diente der Komplex als Gefängnis. Heute ist das ehemalige Minoritenkloster ein Teil des Südmährischen Museums in Znaim. Die Räumlichkeiten beherbergen Ausstellungen und sind Teil der Stadtgeschichte. Die Lage des Klosters nahe der Burg und die historischen Verbindungen zu bedeutenden Persönlichkeiten wie Ottokar II. Přemysl und Karl IV. prägen die Stätte. Die Nutzung als Museum und die historischen Bauten ermöglichen Einblicke in die Vergangenheit.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Erbaut
- 1225
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
In der Nähe
- Znaimer Clarissinnenkloster40 m
- Südmährisches Museum in Znaim50 m
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