📷 Bild: Wikimedia Commons
Farcașa
Gemeinde in Rumänien
Farcașa liegt im nordwestlichen Teil des Kreises Neamț, an der Grenze zu Harghita, am Oberlauf des Flusses Bistrița. Sie ist zwischen den Stânișoara- und Bistrița-Gebirgen gelegen, in den östlichen Karpaten. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Berg Tifla mit einer Höhe von 1.530 Metern. Die Gemeinde grenzt an Bicaz im Norden und Piatra Neamț, das Kreismittelpunkt, im Süden. Die Region ist von einem kontinentalen Klima geprägt, mit Wintertemperaturen bis zu −25 °C und Sommermaxima bis zu 30 °C. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes datiert aus dem Jahr 1437. Die Geschichte der Gemeinde ist eng mit der Region Moldau verbunden, in der sich die kulturellen und historischen Wurzeln der Bevölkerung finden. Die Bevölkerung lebte traditionell von der Landwirtschaft und Forstwirtschaft, wobei der Tourismus in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen hat. Die Gemeinde war auch ein Zentrum für kulturelle und religiöse Aktivitäten. Die Gemeinde umfasst fünf Dörfer, darunter das Hauptdorf Farcașa. Bekannt sind die orthodoxe Holzkirche von Sf. Parasceva aus dem Jahr 1774 mit Fresken aus dem Jahr 1837 sowie ein ethnografisches Museum. In Stejaru steht eine Kirche aus dem 19. Jahrhundert, die für ihre architektonische Einfachheit und historische Bedeutung bekannt ist. Die Umgebung bietet Wanderungen und Naturerlebnisse in den Bergen, die die Region als touristisches Ziel attraktiv machen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Neamț
- Adresse
- Str Ioan Luca , nr 108 comuina Farcasa jud. Neamt
- Seehöhe
- 580 m
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