📷 Bild: Wikimedia Commons
Náměšť na Hané
Burg in Tschechien
Der Burgfried von Náměšť na Hané lag auf einem Felsen über dem rechten Ufer des Baches Šumice, am südwestlichen Rand des heutigen Gemeindeteils Náměšť na Hané. Das Dorf lag etwa 13 km südlich von Litovle im Landkreis Olomouc. Der Burgfried wird erstmals 1141 in einer Urkunde erwähnt, als Teil des Bistums Olomouc, später aber in weltliche Hände übergegangen. Seit 1964 ist er als kulturelle Denkmalkultur geschützt. Der Burgfried war ein Verteidigungsanlage mit einem Umfang von etwa 150 Metern, umgeben von einem Graben mit einer Tiefe von etwa 3,5 Metern. Die Anlage bestand aus zwei Teilen, wobei die westliche Hälfte als Verteidigungsring und die östliche als Kernbereich diente. Im 14. Jahrhundert wurde der Burgfried von Ctibor Tovačovský besetzt, der 1423 unter der Herrschaft Kaiser Zikmunda kapitulierte. Später wurde die Anlage durch eine Festung ersetzt, die den ursprünglichen Burgfried ablöste. Die Ruinen des Burgfrieds existierten bis ins 18. Jahrhundert, wurden aber zunehmend von der Natur übernommen, da sie als Baustoffquelle für die lokale Bevölkerung genutzt wurden. In den 19. Jahrhundert wurden archäologische Untersuchungen durchgeführt, bei denen Reste mittelalterlicher Keramik aus dem 14. und 15. Jahrhundert gefunden wurden.
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- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Náměšť na Hané
- Erbaut
- 1300
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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