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Schloss Dierdorf
ehemaliges Schloss der Fürsten von Wied-Runkel in Dierdorf, Deutschland
Schloss Dierdorf war ein ehemaliges Moatenschloss und später ein barockes Prinzenresidenzschloss in Dierdorf, im Westerwald der heutigen Rheinland-Pfalz. Es stand auf einer künstlichen Insel im Schlossweiher und war von 17. bis 19. Jahrhundert das Residenzschloss der Fürsten von Wied-Runkel. Die ursprüngliche Wasserburg wurde im 18. Jahrhundert durch ein barockes Schloss ersetzt, das bis 1902 bestand. Die Residenz war zentral für die Herrschaft der Fürsten von Wied-Runkel, die im 18. Jahrhundert ihr Territorium ausweiteten und 1791 zum Fürstentum erhoben wurden. Die Familie regierte bis 1824, als die Linie ausstarb. Die Residenz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Militärhospital genutzt und schließlich abgerissen. Die Reste des Schlosses sind heute kaum noch sichtbar. Vor Ort bleibt der Schlossweiher, Teile des Parks und das Mausoleum der Fürsten von Wied-Runkel erhalten. Das Mausoleum, erbaut zwischen 1816 und 1821, ist ein Beispiel für den Gothic Revival-Stil und beherbergt die Grabstätten der Familie. Der Park umfasst einen formalen französischen Garten, einen englischen Landschaftsgarten und das Pleasuregartenensemble Mon Plaisir mit verschiedenen Ornamenten und Pavillons. Die Ruine und der Schlossweiher prägen weiterhin das Stadtbild von Dierdorf.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Dierdorf
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