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Benediktinerkloster St. Peter, Hornbach
Kloster in Deutschland
Das Benediktinerkloster St. Peter in Hornbach wurde um 741 von Pirminius gegründet und war ein bedeutendes Zentrum der Benediktinerabtei. Es lag im heutigen Pirmasens und war Teil des Bistums Metz. Die Anlage umfasste ein großes Klostergebäude, darunter eine 72 Meter lange Pfeilerbasilika mit fünf Türmen und zwei Apsiden. Die Stiftungsurkunde wurde von Bischof Sigibald von Metz unterzeichnet, und das Kloster besaß weitreichende Privilegien als Eigenkloster der Salier. Das Kloster war bis ins 11. Jahrhundert einflussreich und förderte die Entwicklung in Oberlothringen. Es besaß eigenständige Kirchen und Liegenschaften und wurde im 12. Jahrhundert erneuert. Im 16. Jahrhundert wurde es aufgelöst, und die Gebäude wurden in eine Landesschule umgewandelt. Die Reliquien des hl. Pirminius wurden 1558 nach Speyer und später nach Innsbruck verbracht. 1957 wurde eine Kapelle über dem historischen Grab errichtet, und heute ist das Grab eine Pilgerstätte. Die heute sichtbaren Reste umfassen bauliche Überreste der Konventsgebäude, eine neuzeitliche Kapelle mit dem historischen Grab des Klostergründers und das Klostermuseum „Historama Kloster Hornbach“. Die Grabstätte gilt als ältestes bekanntes Zeugnis kirchlicher Baukunst in der Pfalz. Pilger können das Grab durch eine Fensteröffnung berühren, die noch aus der Zeit des Klosters stammt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Pirmasens
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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