Zisterzienserinnenkloster Katharinental
nicht erhaltenes Kloster in Sankt Katharinen bei Bad Kreuznach
Das Kloster Sankt Katharinen war ein Zisterzienserinnenkloster, das im 13. Jahrhundert in der Gemarkung der heutigen Ortsgemeinde Sankt Katharinen bei Bad Kreuznach stand. Es wurde 1219 durch den Erzbischof Siegfried II. von Mainz bestätigt und von den Nonnen des Klosters Kumbd besiedelt. Das Kloster wurde 1574 von der Kurpfalz aufgehoben und stand unter der Aufsicht des Abts des Klosters Eberbach im Rheingau. Es gehörte zu den inkorporierten Klöstern Eberbachs. Das Kloster war Teil der Geschichte der Region und wird in der lateinischen Sponheimer Chronik des Johannes Trithemius erwähnt. Die Gründungserzählung wurde von Christian von Stramberg und Heinrich Pröhle auf Deutsch wiedergegeben. Obwohl keine baulichen Überreste erhalten blieben, war das Kloster in der Nähe der heutigen Kapelle Allerseligste Jungfrau gelegen und war ein Teil der kulturellen und religiösen Landschaft der Gegend. Die Umgebung des Klosters umfasste die heutige Ortsgemeinde Sankt Katharinen und lag im Raum um Bad Kreuznach. Die historischen Quellen wie die Chronicon Sponheimense und andere Werke beschreiben das Kloster als Teil der regionalen Geschichte. Die Verbindung zu Eberbach und die Aufhebung durch die Kurpfalz sind wichtige Aspekte der Geschichte des Klosters. Die genaue Lage ist heute nur anhand der Kapelle Allerseligste Jungfrau zu bestimmen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Sankt Katharinen
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