Lohburg
abgegangene hochmittelalterliche Niederungsburg nordwestlich des Ortsteils Lohe der Gemeinde Bakum im niedersächsischen Landkreis Vechta
Die Lohburg war eine hochmittelalterliche Niederungsburg, die im 12. Jahrhundert als Mitgift der Grafschaft Ravensberg entstand. Sie lag nordwestlich des Ortsteils Lohe in der Gemeinde Bakum im niedersächsischen Landkreis Vechta. Die Burg war Teil der Region, die von den Herren von Schagen beherrscht wurde, die durch Raubzüge bekannt waren. Die Lohburg wurde 1375 durch Truppen der Bistümer Münster und Osnabrück sowie der Grafschaft Oldenburg zerstört. Die Burg hatte ein fast rundes Areal von 26 m Durchmesser, umgeben von Graben und Wall. Dazu gehörte eine Vorburg mit Graben. Im 19. Jahrhundert gab es Berichte über Holzbauten auf dem Burghügel. 1980 wurde das Gelände tiefgepflügt und die Burg damit vollständig eingeebnet. Aus dem ehemaligen Burggraben wurden Keramikscherben des 13. und 14. Jahrhunderts sowie weitere Funde geborgen. Heute gibt es keine sichtbaren Spuren der Burg. Die Umgebung umfasst das Dorf Lohe und die Gemeinde Bakum. Die Landschaft ist flach und landwirtschaftlich geprägt. Die Burg war Teil eines Netzwerks von Burgen und Gutshöfen, das bis in das 15. Jahrhundert zurückreicht. Die Region ist für ihre historischen Befestigungen und die Verbindung zur Grafschaft Ravensberg bekannt.
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- Art
- Burg
- Ort
- Bakum
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