📷 Bild: Wikimedia Commons
Piaristenkirche Krems
Kirche in Krems an der Donau (7046)
Die Piaristenkirche in Krems an der Donau ist die älteste Kirche der Stadt und wurde 1014 erstmals als Pfarrkirche St. Stephan erwähnt. Sie steht auf dem Frauenberg und war 1158 dem Wiener Schottenstift zugeordnet. Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert als Bürgerkirche neu errichtet und 1508 vollständig geweiht. Die romanische Westtürme und die spätgotische Ausstattung zeigen die historische Entwicklung der Kirche. Die Kirche ist besonders wegen ihrer barocken Innenausstattung und der Werke des Malers Martin Johann Schmidt bekannt. Zu den wichtigsten Werken zählen das Hochaltarbild Himmelfahrt Mariä (1756) und die Altäre an den Langhauswänden. Die Piaristenglocke, die 1702 gegossen wurde, ist die größte Stadtglocke von Krems und trägt eine bedeutende Inschrift. Der Frauenbergturm, der keine Kreuzspitze trägt, dient als Stadtturm und beherbergt eine Glocke sowie einen jüdischen Grabstein aus dem 14. Jahrhundert. Die Kirche umfasst eine Krypta mit etwa 30 m³ Knochen und 68 Grabnischen. Der Frauenbergturm wurde im 15. Jahrhundert erhöht und erhielt Ecktürmchen. Die Glocke wird heute noch händisch geläutet und erklingt an besonderen Feiertagen. Die Kirche und ihr Turm sind Teil der städtischen Landschaft und bieten einen Blick auf die Donau und die umliegenden Gebäude.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Piaristenkirche, Kirchengebäude
- Ort
- Krems
- Adresse
- Piaristengasse
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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