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Schloss Hundshaupten
Schloss in Deutschland
Schloss Hundshaupten ist eine vierflügelige Burganlage in Hundshaupten, einem Gemeindeteil von Egloffstein im Landkreis Forchheim. Die Anlage wurde im Hochmittelalter auf einem Bergsporn der Jurahochebene errichtet und erstmals 1369 erwähnt. Sie wurde mehrfach zerstört und 1561 wieder aufgebaut. Nach dem Aussterben der Familie von Wiesenthau fiel das Lehen an das Kloster Michelsberg, das 1661 den Burgbau fortsetzte. Die Anlage wurde im 17. Jahrhundert barock umgebaut und 1991 teilweise an den Landkreis Forchheim übergeben. Die Burganlage ist denkmalgeschützt und erhielt 2025 den großen Schmuckziegel des Fränkischen-Schweiz-Vereins. Renovierungsarbeiten an der Zehntscheune fanden 2011–2012 statt, an der Burg 2019–2025. Die Erhaltungsmaßnahmen wurden durch verschiedene Stiftungen unterstützt. Unter dem Schloss liegt der Familienfriedhof der Familie Pölnitz, der seit 1944 genutzt wird. Auf dem Friedhof sind zahlreiche Mitglieder der Familie begraben, darunter Max Freiherr von Pölnitz und Gudila Freifrau von Pölnitz. Der Begräbniswald Friedleite wurde 2020 zwischen Schloss Hundshaupten und dem Wildpark Hundshaupten eingerichtet. Er umfasst etwa 8 Hektar naturnahe Waldfläche, die von Jurafelsen durchzogen ist. Die Anlage ist Teil der Landschaft der Fränkischen Schweiz und bietet Ausblicke auf die umliegende Natur. Die Burganlage und der Friedhof sind Teil der regionalen Geschichte und Kultur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Archäologische Stätte
- Ort
- Egloffstein
- Adresse
- Hundshaupten 25
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
In der Nähe
- Wildpark Hundshaupten408 m
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- Bodendenkmal in Egloffstein, #D-4-6233-02413.0 km
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