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Trittauer Schloss
Schloss in Deutschland
Das Trittauer Schloss war ein Schloss an der Bille in der Gemeinde Trittau im südlichen Schleswig-Holstein. Es entstand 1326 als Wasserburg durch Graf Johann III. von Holstein-Kiel und diente als Grenzschutz zwischen Holstein und dem Herzogtum Sachsen-Lauenburg. Später wurde es von den Herzögen von Schleswig-Holstein-Gottorf erworben und 1775 aus Baufälligkeit abgerissen. Das Schloss spielte in verschiedenen historischen Epochen eine Rolle, etwa als Hauptquartier während des Dreißigjährigen Krieges 1627 oder als Aufenthaltsort für König Karl X. Gustav von Schweden 1657. Im 18. Jahrhundert verlor es an Bedeutung und wurde schließlich 1775 abgebrochen. Es war zudem ein Sitz des Amtmanns neben dem Schloss in Reinbek. Heute sind keine Reste des Schlosses erhalten. Das einstige Schlossgebiet wird als Vorburg bezeichnet, und die Straße Zur Krim markiert den ungefähren Standort. Aus der Luft lässt sich die ehemalige Schlossinsel durch den umgebenden Baumbewuchs erkennen. Die Wassergräben sind heute nicht mehr vorhanden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Trittau
In der Nähe
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